Durch Sturm "Burglind“ betroffene Waldflächen östlich von Neuhütten besichtigt

14.06.2018 | Peter Winter MdL

Geführt von Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der örtlich verantwortlichen Revierleiterin Franziska Partenhauser  trafen sich Mitte Mai über 30 Mitglieder des Vereines „Wir im Spessart“ im Staatswald des Forstbetriebs Heigenbrücken, um  die durch „Burglind“ am 4. Januar betroffenen Waldflächen östlich von Neuhütten zu besichtigen.

Der Tornado mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde hatte in den betroffenen Waldbereichen eine echte „Schneise der Verwüstung“ angerichtet: auf einer Breite von rund 300 Metern sind so gut wie keine Bäume stehen geblieben. Eichen, Buchen, Fichten, Lärchen und Tannen sind flächig innerhalb von 5 Minuten umgefallen oder gebrochen. Die Aufarbeitung der rund 35.000 Festmeter hatte rund 3 Monate gedauert. Vereinsvorsitzender Peter Winter, MdL, zeigte sich beeindruckt von der raschen und professionellen Aufarbeitung. Durch die jahrelange naturnahe Behandlung der Waldbestände sind die rund 85 Hektar betroffener Wald schon größtenteils mit Jungpflanzen bestockt. Lediglich in einigen wenigen Ecken sind aktive Pflanzungen von Eiche und weiterem Laubholz notwendig. Die Vermarktung der angefallenen Hölzer war gesichert. In wenigen Wochen - wenn die letzten Hölzer zu den Sägewerken gefahren sind – werden die betroffenen Forstwege wieder gänzlich instandgesetzt und erhalten so ihren gewohnten Zustand zurück.

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